Lorin Criblez (19) und Fabian Broger (20) vom Fechtclub Bern nahmen zum zweiten Mal am Grand Prix de Berne teil. Der Berner Fechtsport befindet sich in der Ära nach Kauter und Giger wieder auf dem aufsteigenden Ast, sagt Trainer Daniel Giger in einem Bericht der BernerZeitung BZ. Auch die Erfolge unseres Nachwuchses an den Jugendturnieren sprechen dafür.
Die weniger erfreulichen Nachrichten zuerst: Die Wiederholung des Erfolgs vom letzten Jahr, als Lorin Criblez und Fabian Broger sich für das Hauptfeld am Samstag qualifiziert hatten, gelang nicht. Beide erreichten bereits in der Vorrunde am Freitag das Ende der Fahnenstange.
Auch der Routinier Michael Kauter (38) schaffte es nicht in die Direktausscheidung. Am Ende bestritten mit Max Heinzer, Georg Kuhn und Lucas Malcotti drei Schweizer die Einzelwettkämpfe - und sie sind alle keine Berner. Fabian Kauter konzentriert sich derzeit auf Ausbildung und Beruf; er trat am Grand Prix gar nicht an.
«Wir konnten dem Fechtplatz Bern einen Schub geben»
Aber: Trainer Daniel Giger, seinerzeit ein sehr erfolgreicher Fechter, sieht durchaus Potenzial für den Berner Fechtsport. «Wir konnten dem Fechtplatz Bern einen Schub geben», sagt er in einem Bericht der BernerZeitung BZ vom 28. Oktober 2017. «Hinter Criblez und Broger rücken weitere talentierte Junioren nach. Auf Stufe U-17 mischen im nationalen Vergleich deren drei an der Spitze mit», schreibt die BZ weiter.
Es bleibt also spannend!
Lorin Criblez vom Fechtclub Bern am GP de Berne 2017. (Photo: Augusto Bizzi/Swiss Fencing)
Fabian Broger vom Fechtclub Bern an der Berner Fechtnacht 2017. (Foto: Claudia Fahlbusch)